Samstag, 14. September 2013

es geht mir... gut,danke.

Mir laufen mal wieder die Tränen über's Gesicht, als ich diese Worte ins Telefon flüstere.
Die Wahrheit ist: Ich habe solche Angst. Solche Angst zu versagen, nicht gut genug zu sein. Deshalb schließe ich mich wohl in mir ein, mache mich selbst unglücklich,damit ich keinen Raum in meinem Kopf frei habe für diese Gedanken Ich hasse den Leerlauf und das Nichtstun, jedoch tue ich weniger als nichts dagegen...Ich schaffe es ja noch nicht mal regelmäßig in der Schule zu erscheinen, weil ich nachts nicht schlafen kann und morgens so müde bin, dass ich einfach meinen Wecker überhöre und es sich längst nicht mehr lohnt, sich aus dem Bett zu quälen und zugeben zu müssen, dass es mal wieder mein eigenes Verschulden war. 



Der Regen klingt so ... friedlich. Sie steht am Fenster, schiebt die Vorhänge zur Seite, und späht vorsichtig hinaus, auf die Straße. Es ist trüb, und trotzdem blendet sie das Licht. So müde. Obwohl sie den halben Tag und die ganze Nacht geschlafen hat,sitzt ihr die Müdigkeit in jedem einzelnen Knochen.
"Man kann sich auch müde schlafen." würde ihre geliebte Oma jetzt wohl sagen.Wenn es nur das wäre...
'Okay, so kann es nicht weitergehen.', sagt sie sich, stößt sich vom Fensterbrett ab, zieht sich ihre Jacke über, steckt die Zigarettenschachtel ein und öffnet die Tür.Erstmal eine rauchen. Jetzt ist die Helligkeit erträglicher. Sie hört ihre Katze kläglich miauen.'Kleiner Fresssack!' sagt sie mehr zu sich selbst als zu dem kleinen Energiebündel,das ihr  beim Reinkommen sofort auffordernd um die Beine streicht.

Jeden Tag das Selbe. Aufstehen, Überleben, Schlafen. Leerlauf. Viel zu viel Raum für schlimme Gedanken. Genauso trüb wie das Wetter.

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